Wohn- und Gewerbeimmobilien

· Konversion ehemaliger Militäreinrichtungen
· Neubau
· Umbau und Sanierung von Altbauten
· Genossenschaften
· Baugemeinschaften


Konversion ehemaliger Militäreinrichtungen


Das Gebiet der Döberitzer Heide, rd. 16km westlich von Berlin, wurde seit 300 Jahren militärisch als Truppenübungsplatz genutzt. Am nördlichen Rand entstanden über die Jahre bei Elstal umfangreiche Kasernenanlagen. 1934 bis 1936 wurde hier das Olympisches Dorf gebaut. Nach dem Abzug der letzten dort stationierten sowjetischen Truppen 1992 wurde seitens der Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg als eines der größeren Vorhaben in Brandenburg die zivile Nutzung des Gebietes entwickelt.


Mitwirkung bei der Gesamtkonzeption zur Entwicklung des ehmaligen Olympischen Dorfes und der angrenzenden Kasernen; Nutzungskonzepte und Investorenauswahl für Teilbereiche wie z.B. das Speisehaus der Nationen; Entwicklung/Projektsteuerung von Teilflächen (s.u.).


Kiefernsiedlung beim früheren Olympischen Dorf, Elstal/Brandenburg

  • Umbau/Sanierung von 16 Gebäuden/140 WE  der ehemaligen Wehrmachts- und GUS-Kaserne Elsgrund
  • komplette Projektsteuerung einschl. Koordination von Finanzierungs- und Förderungsmitteln
  • AG: Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg mbH (LEG Brandenburg), 02.1998 – 05.1999

Eulenspiegelsiedlung I. u. II., Scharnhorstsiedlung, Kooperatives Wohnen/Wohnen am Olympischen Dorf   Elstal/Brandenburg

Stadthaus GmbH entwickelte die Sanierung und Erweiterung mehrerer Kasernenareale von 16ha zu modernen Waldsiedlungen. Mit Unterstützung erfahrener Planer (u.a. Teun Koolhaas Associates, Amsterdam) und Bauträger wurden mit hoher archtektonischer Qualität unterschiedliche Wohn- und  Nutzungsformen für 625 Einheiten erarbeitet: z.B. der Campus des Ausbildungsinstitutes des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, unterschiedliche Siedlungen mit Miet- und Eigentumswohnungen, hochwertiges Wohnen für Baugemeinschaften und Landesbedienstete.

  • Projektmanagement für verschiedene Wohn- und Eigentumsformen, Fnanzierung und Förderung, Baurecht
  • Abstimmungen mit Verfahrensbeteiligten Planerns und Bauträgern, Verwaltungen und sonstigen Institutionen
  • AG: Stadthaus Gesellschaft für innovativen Wohnungs- und Städtebau mbH, 1992 – 1994

Am Stinthorn Neu Fahrland, Potsdam/Brandenburg

  • Sanierung /Umbau von 4 Gebäuden/40 WE, ehemalige GUS-Offizierswohnungen am Krampnitzsee
  • Komplette Projektsteuerung einschl. Bauantrag, Mieterumsetzung, Beräumung Garagenhöfe
  • Koordination der Neubauplanung für 16 Reihen-/Doppelhäusern zur Abrundung des historischen Ensembles
  • AG: Deutsche Kreditbank Wohnen GmbH (DKB Wohnen), 12.1999 – 06.2002

Waldstadt Wünsdorf Zossen/Brandenburg

Das Arreal der ehemaligen Militärstadt Wünsdorf, etwa 40 Kilometer südlichvon Berlin, lag nach dem Abzug der sowjetischen Truppen (GUS) 1994 brach. Die LEG Brandenburg GmbH begann 1992 mit ersten Planungen zur Entwicklung eines wohnungspolitischen Konzeptes für 590 Hektar Fläche mit rund 700 sanierungsfähigen Gebäuden. Dazu gründete die LEG 1995 die Entwicklungsgesellschaft Wünsdorf-Zehrensdorf mbH mit Beteiligung des Landkreises Teltow-Fläming sowie der Gemeinde Wünsdorf und erwarb Teilflächen für Konversionsmaßnahmen.

  • Umbau/Sanierung von 19 Gebäuden der ehemaligen GUS-Kaserne
  • Komplette Projektsteuerung, einschl. Koordination von Finanzierungs- und Förderungsmitteln
  • AG: Entwicklungsgesellschaft Wünsdorf-Zehrensdorf mbH (EWZ), 03.1996 – 02.2001
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Neubau


Wohn- und Geschäftshaus Am Markt Friesack/Brandenburg

Arrondierung des denkmalgeschützen Altstadtkerns durch einen L-förmigen Baukörper mit Eränzungsbauten. Auf modernen, durchgehenden Gewerbeflächen im EG wurden Mietwohnungen, auch Maisonetten, einschließlich Grünbereiche auf der hofseitigen Gewerbedecke gebaut. Das kleinteilige Fassadenbild trägt der historischen Bebauung Rechnung. Das Gebäude mit Gründach wurde ohne Unterkellerung auf Pfählen errichtet, um als Bodendenkmal eingetragene mittelalterlicher Wege- und Bebauungreste im Untergrund zu erhalten.

  • Neubau von 45 Wohnungen in Holzbauweise mit Niedrigenergiestandard, 1540 qm Gewerbe
  • Komplette Projektsteuerung, einschl. Finzierungsabwicklung und Gewerbebelegung
  • AG: Brandenburgische Landeswohnungsbaugesellschaft mbH (LEG Wohnen), 09.1996 – 10.1999

An der Kirche I. / Bergstr. Groß Glienicke, Potsdam/Brandenburg

In Groß Glienicke, zwischen Potsdam und Berlin, wurde für eines der ersten größeren Neubaugebiete nach der Wiedervereinigung im Rahmen eines internationalen Wettbewerbsverfahrens als Versuchs- und Vergleichsbauvorhaben unter Beteiligung niederländischer, dänischer und deutscher Architekten ein modernes städtebauliches Konzept mit hoher Wohnqualität einschl. Grünachse erarbeitet. Realisierung durch niederländische, dänische und brandenburgische Generaunternehmer. Im Zentrum der Siedlung wurden ein Gemeinschaftshaus mit Kita, sowie im KG das erste Blockheizkraftwerk samt Fernwärmenetz im Brandenburger Siedlungsbau errichtet. Die Bauabschnitte 1. und 2. wurden mit dem Brandenburgischen Bauherrnpreis 1996 des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg für die hohe architektonische Qualität in Verbindung mit kostensparenden Technologien ausgezeichnet.

  • 209 Mietwohnungen im 1., 2. und 3 Förderungsweg sowie 62 Wohnungen als Einzel- und Doppelhäuser im Eigentum, einschl. Erschließung, Nahwärme und Gemeinschaftshaus
  • Geschäftsbesorgung des BHKW; Erweiterung des Nahwärmenetzes für den Bauabschnitt An der Kirche II.
  • Koordination Gesamtkonzept, Konzept/Abstimmung Flächennutzungsplan, internat. Wettbewerbsverfahren, erster Vorhaben- und Erschließungsplan mit städtebaulichem Vertrag in Brandenburg
  • übergreifende Projektsteuerung der internationalen Großbaustelle sowie der Planer, Baufirmen, öffentlichen Verwaltungen, Gemeinde und sonstiger Verfahrensbeteiligten; komplette Projektsteuerung einschl. Finanzierungsabwicklung
  • AG: Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg mbH (LEG Brandenburg), 1992 – 1998

Berliner Straße 88 Berlin-Zehlendorf

Städtebaulich / baulicher Realisierungswettbewerb auf einer städtischen Brachfläche von 3ha. Die Vergabe erfolgte im Berliner „Programm Kosten- und flächensparendes Bauen“ an eine städtische Wohnungsbaugesellschaft und zwei Baugemeinschaften. Es war eines der ersten geförderten Großvorhaben mit ökologischen Modellmaßnahmen.

  • 172 Mietwohnungen, Gewerbe, eine Kita/Gemeinschaftshaus, 32 EIgentumswohnungen, Grünachse
  • AG: Senator für Bau- und Wohnungswesen Berlin, 1989 – 1991

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Seniorenwohnungen Berlin-Köpenick

  • Adlershofer Str. 3, Neubau von 103 seniorengerechten Wohnungen
  • Projektsteuerung (Teilleistungen) und Erstvermietung
  • AG: Jenner & Partner GmbH, Berlin, 11.1996 – 04.1998

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Umbau und Sanierung von Altbauten


Die Wille Jugend- und Ausbildungszentrum Wilhelmstrasse, Berlin-Kreuzberg

  • Umbau und Sanierung von 2 Altbauten mit Selbsthilfe
  • Baubetreuung, Abrechnung von Lottomitteln
  • AG: Evangelische St. Lukas- und Dreifaltigkeitsgemeinde, 05.1992 – 05.1994
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Genossenschaften


Selbstbaugenossenschaft Berlin eG SBG, http://www.selbstbaugenossenschaft.de/

  • Gründungsmitglied und bis 1986 im Vorstand der 1983 gegründeten Selbstbau eG, die erste genossenschaftliche Gründung im Neubaubereich nach 1945 mit dem Ziel, hohe innerstädtische Wohnqulität bei dauerhafter Mietsenkung durch Selbsthilfe, Mitplanung sowie Selbstverwaltung durch den Mieterbeirat jedes Hauses sicherzustellen.
  • Errichtung von 90 genossenschaftlichen Neubauwohnungen mit baulicher Selbsthilfe sowie Selbstverwaltung
  • „Wohnregal Admiralstraße“ Berlin Kreuzberg
    12 Wohnungen in genossenschaftlicher Selbsthilfe, mit Dachterrasse und Balkonen/Rankgerüst, Mitplanung und Selbstverwaltung. Baulückenschließung im Rahmen der Internationalen Bauausstellung
    Berlin IBA zur Demonstration modellhafter Stadtreparatur und -gestaltung mit anspruchsvoller Architektur und beispielhaften Wohnungsgrundrissen.
    Architekten: COOP Prof. P. Stürzebecher, K. Nylund, Ch. Puttfarken, Berlin, 1984 – 1986
  • „Wohnhof Linden-Markgrafenstraße“ (Wohnhof LiMa) Berlin Kreuzberg 48 Wohnungen, eine Kita, 300 m2 im Sockelgeschoss für Waschküchen und weitere Gemeinschaftseinrichtungen, 24 Tiefgaragenplätze in genossenschaftlicher Selbsthilfe und Selnstverwaltung. Der D-förmige Entwurf mit einem großen Innenhof ging aus einem Wettbewerb der Internationalen Bauaustellung Berlin (IBA) hervor. Den anschließenden Bauträgerwettbewerb gewann die Berliner Wohnbau Nord GmbH & Co KG mit einem weitgehenden Mieter-Beteiligungskonzept von Bense. Die Selbstbaugenossenschaft Berlin eG übernahm das Gebäude für 15 Jahre als Generalmieter samt Belegungsrecht. Die künftigen Nutzer erbrachten Selbstbauleistungen und konnten so einschließlich Selbstverwaltung die Mieten um 15% dauerhaft senken. Architekt: Hermann Herzberger, Amsterdam, Kontaktarchitekten Berlin: H. u. I. Baller, 1984 – 1986
  • „Selbstbauterrassen Wilhelmstraße“ Berlin Kreuzberg
    3 fünfgeschossige Gebäude an einer Brandwand mit je 10 Wohnungen, die zurückspringen und dadurch Terassen, Wintergärten etc. ermöglichen. Ausbau In genossenschaftlicher Selbsthilfe, Mitplanung und Selbstverwaltung;  Architekt: v. Beulwitz, Berlin, 1986-1988

 


Gewerbe- und Verwaltungsgenossenschaft Havelstraße eG  Berlin-Spandau

Konzeption und Realisierung eines neuartigen Models: ein geschlossener Immobiliensfonds plus einer Verwaltungsgenossenschaft in weitgehender Personenidentität zur Fixierung der Kostenmiete und Selbstverwaltung von Gewerbetreibenden im Kerngebiet der Spandau Altstadt.

  • Mitwirkung von Konzeption Fonds/Genossenschaft; Betreuung Gründung Genossenschaft und Fonds; Vertrieb, Gewerbebelegung
  • 68 Neubauwohnungen, 5000 qm Gewerbe
  • AG: Stadthaus Ges. f. experimentellen Wohungsbau mbH, 01.01.84 – 01.09.85

 

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Baugemeinschaften


  • 8 Baugemeinschaften mit 190 Enheiten in verschiedenen Stadtteilen Berlins: Neukölln, Reinickendorf, Spandau, Tiergarten, Zehlendorf. Konzeption, überwiegend gefördert im Berliner Eigentumsprogramm „Kosten- und flächensparendes Bauen“, um als Baugruppe in Zeiten hoher Finanzierungs- und Grundstückskosten bei hoher Qualität günstig Wohneigentum mit moderaten Einkommen bilden zu können.
  • Bildung der o.a. Baugemeinschaften, Betreuung und Vertretung.
  • 4 Baugemeinschaften mit über 200 WE; 1986 – 1091. Finanzierungs- und Förderungsberatung, Vertrieb und wirtschaftliche Baubetreuung für städtische und private Bauträger; zum Beispiel:
  • Öko-Haus Berlin-Tiergarten    27 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit am Landwehrkanal, dem Berliner Zoo und Tiergarten benachbart.                                      Drei Betonkonstruktionen als baukonstruktive und versorgungstechnische Infrastruktur, ähnlich gestapelten Tischen, in die individuelle Maisonettewohnungen der jeweiligen Baugruppenmitglieder mit unterschiedlichen Materialien, einem hohen Grünanteil, eigenen Grundrissen und Fassen hineingebaut wurden. Anspruch war die Realisierung eines Höchst­maßes an klimagerechten, energiesparenden und öko­logisch orientierten Entwurfsprinzipien. Ein Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA 87), gefördert im Programm Experminenteller Wohnungs- und Städtebau des Bundes. Initiator: Stadthaus Gesellschaft für Innovativen Wohnungs- und Städtebau GmbH.
  • Architekt/ Konzept: Frei Otto, Warmbronn/Stuttgart; versch. Einzelarchitekten; u.a. M. Künzlen, Berlin und SoLiDar Architekten, Berlin
  • AG: Stadthaus Ges. f. experimentellen Wohnungsbau mbH. 1985 – 1990
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